Gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten besteht ein natürliches Bestreben vieler Menschen, wenigstens ihr Geld noch vernünftig für sich arbeiten zu lassen. Die Jagd nach hohen Zinsen ist daher in den letzten Jahren in Deutschland immer wichtiger geworden. Wie aber vergleicht man die Zinsen bei Produkten, die einen sehr variablen Zins aufweisen, z.B. bei Fonds. Wie kann man Zinsen vergleichen wenn der Ertrag von Jahr zu Jahr schwankt?
Nun, ein erster guter Indikator für den Ertrag eines Fonds ist es natürlich, wenn man sich die Kennzahlen, die Performance, des Fonds über die letzten Jahre genau anschaut. Hat der Fonds in der Vergangenheit eine gute Performance gemacht, ist dies zwar nicht unbedingt auch für die Zukunft ein aussagekräftiger Indikator, hat der Fonds aber stets seine eigene Benchmark, also seinen Vergleichsindex, geschlagen, ist dies durchaus ein sehr gutes Indiz für ein Fondsmanagement, dass gut in dem ist, was es tut. Zinsen vergleichen ist bei Fonds also von diversen verschiedenen Faktoren abhängig - man muss daher stets ein wenig recherchieren.
Neben dem reinen Zinsen vergleichen sollte man bei Fonds aber auch stets die Zukunftsaussichten und die Total Expense Ration im Auge haben. Die Zukunftsaussichten ergeben sich aus den Aussichten für die gesamte Branche oder das Land, in die/das der Fonds sein Geld investiert und die Total Expense Ratio gibt an, wie hoch die Gesamtkostenquote eines Fonds ausfällt. Langt eine Fondsgesellschaft nämlich z.B. bei den Verwaltungskosten überdurchschnittlich kräftig zu, dann ist das ein Fakt, der in der Total Expense Ratio zu erkennen ist. Für den Kunden würde das nämlich geringere Gewinnmargen nach sich ziehen. Je niedriger also die Gesamtkostenquote, desto besser ist dies für den Zins eines Fonds.





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