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Home Geldanlagen für Renovierungsarbeiten

Geldanlagen für spätere Renovierungsarbeiten

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Als Geldanlagen für spätere Renovierungsarbeiten stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung

Die wohl bekannteste Möglichkeit ist ein Bausparvertrag. Man spart einen festen monatlichen Betrag an, der sich an der Bausparsumme orientiert. 40% oder 50% der Bausparsumme müssen angespart werden, der Restbetrag wird bei Zuteilung als zinsgünstiges Darlehen zur Verfügung gestellt. Man sollte die Bausparsumme nur so hoch wählen, dass die staatlichen Förderungsmaßnahmen ausgeschöpft werden. Ist die Renovierung notwendig, das Bauspardarlehen aber noch nicht zugeteilt, haben die Bausparkassen verschiedene Darlehensvarianten entwickelt - mit oder ohne Grundschuldabsicherung - um dennoch die für die anstehende Renovierung notwendigen Gelder zur Verfügung zu stellen.

Eine andere Möglichkeit ist, dass man sein Geld als Termingeld anlegt. Dabei muss man die Angebote vergleichen, weil die Anforderungen der einzelnen Anbieter sehr unterschiedlich sind. Unter Termingeldern versteht man Geldanlagen, bei denen man im vorher festgelegten Zeitraum nicht über diese Gelder verfügen darf. Als Zeiträume sind üblich: Tagesgelder (täglich kündbar) - 30,60,90 Tagegelder. Wenn man also abschätzen kann, wann die Renovierung anfallen wird, kann man diese Termingelder als Geldanlagen für spätere Renovierungsarbeiten wählen. Die von der Bank gezahlten Zinsen sind im Regelfall umso höher, je länger man der Bank das Geld überlässt. Dabei verlangen manche Banken Mindestanlagebeträge und schreiben einen höchstmöglichen Anlagebetrag vor. Andere Banken verlangen weder einen Mindestbetrag noch setzen irgendwelche Höchstgrenzen fest.

Geldanlagen für spätere Renovierungsarbeiten können auch Festgeldanlagen über Zeiträume von vier und mehr Jahren sein. Dafür gibt es dann entsprechend höhere Zinsen. Eine solche Geldanlage für spätere Renovierungsarbeiten ist aber nur empfehlenswert, wenn man genau weiß, dass im Zeitraum der Festlegung keine dieser Renovierungsarbeiten anfallen werden. Denn eine vorzeitige Auflösung der Festgeldanlagen ist so gut wie ausgeschlossen.

Börsenfähige Rentenpapiere als Geldanlagen für spätere Renovierungsarbeiten sind ebenfalls möglich. Unter solchen Papieren versteht man Pfandbriefe, Bundes- und Länderanleihen und Anleihen von Unternehmen.
Diese Papiere bieten höhere Zinsen und können börsentäglich in Bargeld umgewandelt werden. Aber auch festverzinsliche Wertpapiere haben gewisse Kursrisiken. Steigen die Zinsen während der Laufzeit dieser Papiere, sinkt deren aktueller Wert. Kauf und Verkauf dieser Papiere verursachen Kosten. Allerdings wird bei Endfälligkeit dieser Papiere immer der Nennwert (der aufgedruckte Wert) ausbezahlt. Ideal ist es, wenn die Endfälligkeit und die beabsichtigte Renovierung zeitlich zusammentreffen.

 

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