
Aktienfonds
Per Definition handelt es sich bei einem Aktienfonds um einen Investmentfonds, der (fast) ausschließlich in Aktien einer Region (so genannte Regionale oder auch Länderfonds), einer Branche (Branchenfonds) oder einer Indexfamilie (Indexfonds) investiert. Aktienfonds sind vor allem für Privatanleger interessant, da diese so bereits mit relativ geringem Kapitaleinsatz in zahlreiche Unternehmen investieren können und so am Diversifikations-Effekt partizipieren können. Durch Diversifikation kann die erwartete Rendite eines Portfolios erhöht werden, während das Risiko gleichzeitig gesenkt werden kann.
Aktienfonds sind vor allem für Anleger geeignet, die sich nicht mit den Details von Kapitalmärkten wie bspw. der Analyse einzelner Unternehmen oder volkswirtschaftlicher Indikatoren auseinandersetzen können und/oder wollen. Möchten private Kleinanleger in einzelne Aktien investieren, sollten sich diese lediglich Aktien von denjenigen Unternehmen ins Portfolio legen, deren Geschäftsmodell sie vollständig verstehen und deren Geschäftsaussichten sie objektiv einschätzen können. Aktienfonds spielen vor allem für den langfristigen Vermögensaufbau und die Altersvorsorge eine wichtige Rolle, da die Rendite mit etwa 6 % p.a. bis 8 % p.a. von Aktien im langfristigen Vergleich deutlich höher als die von bspw. Anleihen liegt. Ein relevanter Faktor bei der Wahl des richtigen Onlinebroker sind die Konditionen für Trades auf verschiedenen Aktienmärkten. So bieten Flatex und Cortal Consors beispiesweise nur auf den ersten Blick immer die günstigsten Preise.
Risiko bei Aktienfonds
Das Risiko von Aktienfonds im Vergleich zu anderen Anlageformen wie bspw. Festgeld oder Anleihen besteht in der Volatilität, d.h. Aktien können in ihrem Wert sehr stark schwanken. Je kürzer der Anlagehorizont des Anlegers, desto höher ist das Risiko Verluste zu machen. Fairerweise muss erwähnt werden, dass etwa 70 % der aktiv gemanagten Aktienfonds ihre Benchmark nicht schlagen können. Zudem wirken sich der beim Kauf zu zahlende Ausgabeaufschlag (bis 5%) und die jährlich zu zahlende Managementgebühr (bis etwa 3%) negativ auf die Performance aus. Weniger Risiko, bzw. gar kein Risiko haben Sie bei Geldanlagen wie Tagesgeld, Girokonto oder Festgeld.





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