Fonds sind in Krisenzeiten eher unbeliebt
Fonds waren bis zur Finanzkrise eine der beliebtesten Geldanlagen der Deutschen. Im Zuge der Finanzkrise wurden jedoch von deutschen Anlegern aus Angst vor Verlusten viele Milliarden an Kapital aus Fondsanlagen abgezogen. Davon waren in erster Linie Geldmarktfonds und Immobilienfonds betroffen. Etwas weniger Mittelabflüsse gab es bei Aktienfonds. Inzwischen hat bei Geldanlagen wieder eine deutliche Trendwende hin zu Geldanlagen mit höherer Rendite eingesetzt, wovon besonders die Aktienfonds profitieren. Das liegt auch daran, dass konservative Geldanlagen wie Festgeld oder Tagesgeld derzeit sehr niedrig verzinst werden.
Fonds als langfristiges Investement
Wer eine Urlaubsreise plant, die Wohnung renovieren möchte, oder eine private Altersvorsorge benötigt, findet in einer Fondsanlage die richtige Anlageform. Da eine Anlage in Investmentfonds keine festen Laufzeiten hat, eignet sich für nahezu jedes Sparziel. Wer sein Geld in Fonds investiert, sollte jedoch grundsätzlich langfristige Sparziele verfolgen. Mit steigender Laufzeit vergrößern sich die Renditechancen, und das Verlustrisiko sinkt. Kurzfristige Wertschwankungen durch Ereignisse wie z.B. die Finanzkrise lassen sich so besser kompensieren.
Die richtige Anlagestrategie finden
Den für seine Anlagestrategie richtigen Fond findet man am besten mit einem Fond Vergleich. Auf redaktionell geführten Fachportalen, hat man die Möglichkeit unverbindlich diverse Angebote anzufordern. Neben Rendite und Risikofaktoren spielen bei der Fondanlage auch die anfallenden Kosten eine Rolle. Zu nennen sind hier in erster Linie der Ausgabeaufschlag, aber auch Verwaltungs- und Managementgebühren sowie Gebühren für die Depotführung. Bei Online-Angeboten wird aber häufig auf den Ausgabeaufschlag verzichtet, der mit Abstand den größten Kostenfaktor darstellt. Mehr Infos zum Thema Geldanlage bietet ein Finanzratgeber.





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